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  • rkleinhenz

Stimmt das wirklich?

Aktualisiert: Feb 25

„Ich bin ein hoffnungsloser Fall.“


Mit dieser Überzeugung sprach ein Klient neulich am Anfang unserer Sitzung von seinem Problem, nämlich dass er sich in Gruppensituationen immer unbehaglich und gestresst fühlte.


Ich war sehr neugierig, was ihn so sicher mache, dass dies wirklich der Fall sei und stellte ihm einige Fragen.


Nachdem ich verstanden hatte, wie er zu der Ideen kam, sprachen wir darüber, wie wir uns als Menschen in jedem Moment unsere Wirklichkeit erschaffen und wer wir – jenseits unserer Ideen und Konzepte über uns selbst, die anderen Menschen und die Welt im Allgemeinen – wirklich sind.


Ca. 30 Minuten später – wir sprachen immernoch über das gleiche „Problem“ – atmete er plötzlich erleichtert auf, strahlte mich an und sagte: „Achso, dann bin ich also auf einem guten Weg.“

Ich strahlte zurück und sagte: „Genau! Du hast es erkannt!“


Das verrückte daran ist: An seinem Problem oder an seiner Lebenssituation hatte sich nichts geändert. Ich hatte ihm auch nichts eingeredet à la „Quatsch! Du bist kein hoffnungloser Fall!“ oder „Cha-ka! Du schaffst das locker!“ Er hatte lediglich zwei Dinge auf einer tiefen Ebene für sich erkannt:


1. Wie wir als Menschen uns in jedem Moment unsere Wirklichkeit erschaffen und

2. Wer wir in Wirklichkeit sind.


Bei unserem nächsten Gespräch zwei Wochen später berichtete er mir, dass er gar nicht mehr genau wisse, wie sie auf die Idee von sich als „hoffnunglosem Fall“ gekommen war. Er stellte fest, dass sein „Problem“ gar keines mehr war und er entdeckt hatte, dass er sich sogar gerne in Gruppen aufhielt.


Experiment für Sie: Das nächste Mal, wenn Sie einen Gedanken haben, der Sie sich klein & schwach fühlen lässt, stellen Sie sich die Frage(n): „Ist das wirklich so?“ und „Könnte es nicht auch genau andersherum sein?“


Viel Spaß beim Experimentieren!



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©2018 Regina Kleinhenz